Themen für Examens-, BA- und MSc-Arbeiten


Testentwicklung und -evaluation

Entwicklung eines Screening-Tests für den Kindergarten

Vorliegende Testentwicklungen für den Kindergarten sind entweder nicht sehr ökonomisch (z. B. MOT 4 - 6; Movement ABC) oder sie erfüllen nicht die Kriterien der Sensitivität bzw. Spezifität, die für Screeningtests unabdingbar sind (z. B. KMS 3 - 6).
Es soll deshalb ein neuer Screeningtest für den Kindergartenbereich entwickelt werden.

Ansprechpartnerin im Arbeitsbereich: Andrea Dincher


Motivation zum Sporttreiben

Absichtslosigkeit - Warum denken Menschen überhaupt nicht daran, etwas zu verändern?

Im Transtheoretischen Modell und im FIT-Studfenmodell haben Menschen auf der ersten Stufe keine Absicht, ihr Verhalten zu verändern. Es gilt die Gründe hierfür zu eruieren.

Negative Affekte hinsichtlich des Sporttreibens

Die Bloomsche Taxonomie affektiver Ziele beschreibt lediglich den positiven Pol der Zuneigung gegenüber einem Objekt. Interessant wäre die Beleuchtung negativer Emotionen.

Literaturhinweise:

  • Krathwohl, D. R., Bloom, B. S. & Masia, B. B. (1978). Taxonomie von Lernzielen im affektiven Bereich. Weinheim: Beltz.
  • Prochaska, J. O. & DiClemente, C. C. (1992). Stages of change in the modification of problem behaviors. In M. Hersen, R. M. Eisler & P. M. Miller (Eds.), Progress in behavior modification (pp. 184 - 218). Newbury Park, CA: Sage.

Ansprechpartner im Arbeitsbereich: Univ.-Prof. Dr. Georg Wydra


Kompetenzorientierung des Sportunterrichts

Motorische Zielstellungen des Sportunterrichts in den Lehrplänen Deutschlands

Literaturhinweise:

  • Herrmann, C., & Gerlach, E. (2014). Motorische Basiskompetenzen in der Grundschule. sportunterricht, 63, 322 - 328.
  • Herrmann, C., Gerlach, E. & Seelig, H. (2016). Motorische Basiskompetenzen in der Grundschule. Begründung, Erfassung und empirische Überprüfung eines Messinstruments. Sportwissenschaft, 46, 60 - 73.
  • Hummel, A. & Borchert, T. (2015). Entwicklung motorischer Kompetenzen schließt Förderung motorischer Fähigkeiten ein. sportunterricht, 64, 138 - 144.
  • Stibbe, G. (2011). Kompetenzorientierung - Vom Nutzen einer neuen Leitidee. sportunterricht, 60(11), 337.

Ansprechpartner im Arbeitsbereich: Univ.-Prof. Dr. Georg Wydra


Belastung und Beanspruchung beim Schulranzentragen

Die maximale Belastung und Beanspruchung beim Schulranzentragen beschäftigt alle Jahre vor Beginn des neuen Schuljahres Eltern, Lehrer und Journalisten. Die Befundlage insbesondere zu den längerfristigen Auswirkungen ist jedoch relativ unklar.
Im Arbeitsbereich wurde hierzu bereits vor längerer Zeit eine Untersuchung durchgeführt, die in der Dissertation von Farideh Babakhani (2011)ihren Niederschlag fand. Des Weiteren wurde eine Nachfolgestudie mit denselben Kindern durchgeführt, die leider bis heute nicht ausgewertet worden ist.
Aufgabe im Rahmen einer Masterarbeit wäre die Aufarbeitung des damals gesammelten Materials .

Literaturhinweise:

  • Wydra, G. (2010). Fitness als gesundheitsprotektive Ressource beim Schulranzentragen. Universität Vechta. Arbeitsbereich Sportwissenschaft (Hrsg.), Qualität im Handlungsfeld Sport und Gesundheit - Jahrestagung der dvs-Kommission Gesundheit - Tagungsprogramm und Abstracts (S. 81). Vechta: Autor.
  • Farideh Babakhani (2011). The effect of backpack load on the posture of children and its relationship to trunk muscle activity during walking on a treadmill. Nichtveröffentlichte Dissertation. Universität des Saarlandes, Saarbrücken. doi:10.22028/D291-23321

Ansprechpartner im Arbeitsbereich: Univ.-Prof. Dr. Georg Wydra


Der Backfire-Effekt in der Gesundheitserziehung

Als Backfire-Effekt wird in der Politikwissenschaft das Phänomen bezeichnet, dass neue Fakten, die den eigenen politischen Ansichten widersprechen, diese noch mehr verfestigen können. Der Begriff wurde von den Politikwissenschaftlern Brendan Nyhan und Jason Reifler geprägt. In einer Veröffentlichung von 2010 untersuchten sie das Phänomen und kamen zu dem Ergebnis, dass die Konfrontation mit Fakten und Argumenten bei Menschen, die einer politischen Ideologie anhängen, oftmals zum Gegenteil des Angestrebten führt.
Es wäre zu untersuchen, inwiefern dieser Effekt auch in der Gesundheitserziehung, und hier insbesondere bei Menschen, die sich auf der Stufe der Sorglosigkeit bzw. Absichtslosigkeit bezüglich einer Verhaltensänderung befinden, zu beoabachten ist, und wie dem dann methodisch zu begegenen ist.

Literaturhinweise:

  • https://de.wikipedia.org/wiki/Backfire-Effekt

Ansprechpartner im Arbeitsbereich: Univ.-Prof. Dr. Georg Wydra